Hatha Yoga nach Krishnamacharya
Sri T. Krishnamacharya (1888 – 1989) war einer der herausragenden Yoga-Meister
des vergangenen Jahrhunderts. Er nahm großen Einfluss auf das moderne Hatha-Yoga
von heute.
Seine bekannten Schüler B.K.S. Iyengar, Pattabhi Jois, T.K.V. Desikachar und
A.G. Mohan führen sein Werk bis in die heutige Zeit fort.
Vor allem A.G. Mohan prägte den Yoga zu einem therapeutisch ausgerichteten Weg.
Er verband die Yogalehre Krishnamacharyas mit der Heilkunst des Ayurveda
und nannte ihn Svastha Yoga.
Unsere Yogalinie: Krishnamacharya, A.G. Mohan, Bernd und Jutta Bachmeier
Svastha bedeutet aus dem Sanskrit übersetzt:
Ein Zustand vollkommener Gesundheit und innerer Ausgeglichenheit.
Wichtige Prinzipien des Svastha-Yoga:
1. Viniyoga – Anpassung der Übungen an eine individuelle Person. Nicht die Übenden haben sich an die Übung anzupassen, sondern die Übung an die Person.
Der jeweiligen Konstitution entsprechend sind die klassischen Asanas so zu verändern, bis eine dem Übenden gemäße, ihm entsprechende Form gefunden ist.
2. Vinyasa Krama – Jede Übungseinheit hat aus einer Reihe einzelner Teilübungen
zu bestehen, die aufeinander aufbauend aneinandergereiht werden, um so ein bestimmtes körperlich-therapeutisches oder auch spirituelles Ziel zu verfolgen.